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Menschenrechte in der sozialgerichtlichen Praxis: Projekt zur Fortbildung von Richter_innen gestartet

Die UN-Behindertenrechtskonvention - seit 2009 geltendes Recht in Deutschland - wird vor allem an den Sozialgerichten aufgegriffen: Knapp die Hälfte der  veröffentlichten Entscheidungen, die seit 2009 Bezug auf die UN-Konvention genommen haben, wurde von Sozialgerichten gefällt. Deshalb hat die Monitoring-Stelle UN-Behindertenrechtskonvention des Deutschen Instituts für Menschenrechte im April 2017 das zweijährige Projekt "Menschenrechte in der sozialgerichtlichen Praxis" gestartet, das Richter_innen der Sozialgerichtsbarkeit einlädt, rechtliche Fragestellungen rund um die UN-Behindertenrechtkonvention zu erörtern. Mehr lesen Sie hier: 

http://www.institut-fuer-menschenrechte.de/aktuell/news/meldung/article/menschenrechte-in-der-sozialgerichtlichen-praxis/

Deutsches Institut für Menschenrechte

Cathrin Kameni | Assistentin (Leitung)
Monitoring-Stelle UN-Behindertenrechtskonvention
Zimmerstraße 26/27 | 10969 Berlin
Tel.: 030 259 359-450 | Fax: 030 259 359-459
un-brk@institut-fuer-menschenrechte.de
www.institut-fuer-menschenrechte.de
online seit 29.05.2017

Entwurf des überarbeiteten Nds. Behindertengleichstellungsgesetzes

>> NBTG (Stand: April 2017)
online seit 07.04.2017


>> Bewerbungsunterlagen
>> Handzettel
>> Plakat


Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

der Landkreis Oldenburg vergibt erstmalig einen Inklusionspreis. Gesucht werden dafür besondere Beispiele für ein gelebtes Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderungen. Es kann beispielhaft ein inklusives Kunstprojekt, eine inklusive Vereinsarbeit oder eine gute Nachbarschaft mit gemeinsamen Aktivitäten sein.

Die Vergabe des Inklusionspreises steht unter dem Leitmotiv: „Gemeinsam von Anfang an“. Ausgezeichnet werden sollen inklusive Projekte/Initiativen in den Bereichen: „Bildung“, „Arbeit“, „Wohnen“, „Freizeit, Sport, Kultur, Tourismus“ sowie „freiwillige Maßnahmen zum Abbau bzw. Verhinderung von Barrieren“. Ausgezeichnet werden sollen auch Maßnahmen, Projekte oder Angebote im Landkreis Oldenburg, die die Lebenssituation von Menschen mit Behinderung im Alltag nachhaltig verbessern oder einen spürbaren Beitrag zu ihrer Teilhabe am Leben in der Gesellschaft leisten. Bürgerschaftliches Engagement spielt bei der Bewertung der Preiswürdigkeit eine besondere Rolle. Der Landkreis Oldenburg will mit der Vergabe Beispiele gelungener Inklusion würdigen und öffentlich anerkennen.

Teilnehmen können alle Bürgerinnen und Bürger aus dem Landkreises Oldenburg sowie Organisationen, Institutionen, Einrichtungen, Vereine, Initiativen, Bildungseinrichtungen und Arbeitgeber, die im Landkreis Oldenburg wirken bzw. aktiv sind (z.B. Krippen, Schulen, Kindertagestätten, außerschulische Bildungsträger, kulturelle Einrichtungen, Sport- und sonstige Vereine und Initiativen, Jugendzentren und -gruppen, touristische Anbieter, Gastronomie- und Beherbergungs- betriebe).

Vergeben wird ein Preisgeld von insgesamt bis zu 1.000 Euro. Ein Vergabegremium wählt unter allen Einsendungen einen oder mehrere gleichwertige Preisträger aus.

Handzettel, Plakat und ein Bewerbungsbogen zur Ausschreibung befinden sich in der Anlage. Abgabeschluss für die Bewerbung ist der 15.Mai 2017. Der Inklusionspreis wird danach zeitnah verliehen.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

Rückfragen gern unter: Landkreis Oldenburg Frau Rockel,   Telefon : 04431/85.473,   E-Mail : rita.rockel@oldenburg-kreis

online seit 05.04.2017

BTHG-Infoabend am 15.03.17 im Kreishaus

Bundesteilhabegesetz ist besser, aber unzureichend
(Autor: Gerd Backenköhler)

Wildeshausen/Landkreis. Das Bundesteilhabegesetz, das in mehreren Artikeln schrittweise in den kommenden Jahren in Kraft treten und für Menschen mit Behinderungen Verbesserungen bringen soll, ist bislang nur ein Wortungeheuer und wenig greifbar... Und vielleicht deswegen zog die Veranstaltung des Kreisbehindertenrates mehr als 70 Betroffene und Nichtbetroffene in das Wildeshauser Kreishaus. "Ich bin überwältigt", bilanzierte Ernst-Dieter Hoffhenke vom Kreisbehindertenrat schon bei der Begrüßung ganz begeistert bezüglich des Interesses. Aber am Ende macht sich doch ein wenig Ernüchterung breit. "Es ist besser als das was wir hatten, aber unzureichend", meine Thorsten Pickert, der seit seiner Geburt vor 38 Jahren behindert ist.

Es hätte aber auch schlimmer kommen können, zum Beispiel mit der Anrechnung von Einkommen. Pickert: "Es wäre natürlich wenig prickelnd gewesen, wenn man der Partnerin hätte sagen müssen, das es nur etwas wird, wenn sie 30 Prozent des Einkommens abgeben würde."

Aber es wurde eben auch besser. Pickert: "Mit dem Bundesteilhabe-gesetz wird erstmals die UN-Behindertenrechtskonvention umgesetzt."

Und die Menschen mit Behinderungen haben in Zukunft auch nichts mehr mit der Sozialhilfe zu tun, die Arbeitsförderung verdoppelt sich von 26 auf 52 Euro, die Assistenzleistungen bekommen eine größere Bedeutung, beim Wohnen, bei der Bildung - und auch beim Ehrenamt. Das und viele rechtliche Sachen hatte zuvor Erwin Drefs von der Lebenshilfe Delmenhorst/Oldenburg-Land präsentiert.



Vortrag von Erwin Drefs (Lebenshilfe) zum BTHG am 15.03.2017

>> Vortrag von Erwin Drefs als PDF-Datei

Vortrag von Torsten Pickert zum BTHG am 15.03.2017

>> Vortrag von Torsten Pickert als PDF-Datei 


online seit 21.03.2017

Freie Fahrt für Elktromobile

>> Artikel SoVD Soziales im Blick (Ausgabe Nr. 2 / Februar 2017)
online seit 27.02.2017

Aktionsplan Inklusion 2017/2018 für ein barrierefreies Niedersachsen

Schritte zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention

Herausgeber:
Niedersächsisches Ministerium
für Soziales, Gesundheit
und Gleichstellung
www.ms.niedersachsen.de
online seit 07.02.2017

Infos und Forderungen zum Bundesteilhabegesetz (BTHG)

>> Forderungen in Leicher Sprache
>> Kernforderungen des DBR
>> Vorschläge vom Forum behinderter Juristinnen/Juristen (FbJJ)
Weitere Infos und Stellungsnahmen:
http://www.teilhabegesetz.org
online seit 07.09.2016

Teilhabegesetz: Kaum Verbesserungen für Menschen mit Behinderung

Gespräch mit Carl-Wilhelm Rößler, Jurist und Betroffener im ARD Morgenmagazin (28.06.2016)



Video in der ARD Mediathek:
>> Video ansehen

Die Bundesregierung will heute ein neues Teilhabegesetz auf den Weg bringen. So sollen Menschen mit Behinderung, die auf Betreuung angewiesen sind, künftig finanziell entlastet werden. Carl-Wilhelm Rößler, Jurist am "Kompetenzzentrum Selbstbestimmt Leben", kritisierte den Gesetzesentwurf als "nur ein kleiner Schritt in die richtige Richtung". Menschen mit Behinderung müssten nach wie vor einen großen Teil ihres Einkommens für Betreuung aufwenden, so Rößler.

Hier gibt es noch einen interessanten Artikel zum Thema (www.tagesspielgel.de)
Behindertenbeauftragte der Bundesregierung fürchtet 'finsterste Fürsorgepolitik'
>> zum Artikel (www.tagesspiegel.de vom 28.04.2016)

online seit 29.06.2016

Persönliches Budget

VERANSTALTUNGEN 2016 | HANNOVER
>> Flyer mit Terminen
online seit 28.06.2016

Der Kreisbehindertenrat hat die Weichen für eine erfolgreiche Arbeit gestellt

In der gut besuchten öffentlichen Jahreshaupt- und Wahlversammlung des Kreisbehindertenrates (KBR), die am 11. Mai 2016 im Kreishaus stattfand, ist  erreicht worden, dass zukünftig eine breitere Mitwirkung und Mitarbeit von Aktivisten aus der Behindertenselbsthilfe und aus den Eirichtungen der institutionellen Behindertenhilfe sowie von allen Bürgern des Landkreises Oldenburg (ab 16 Jahren) im Kreisbehindertenrat möglich wird. Die hierfür erforderliche Satzungsänderung wurde von der Versammlung einstimmig beschlossen.

Der Sprecher des KBR,  Ernst-Dieter Hoffhenke, bedankte sich in seinem Bericht, der die Aktivitäten und die Arbeit der letzten zwei Jahre betraf, für die engagierte Mitarbeit, die  von den noch  aktiven Mitgliedern des KBR und den Mitstreitern aus den Institutionen und Gemeinden des Landkreises für die Neufassung der neuen Arbeitsgrundlage geleistet wurde.

Einen ganz besonderen Dank richtete er dabei an die hauptamtliche Unterstützung durch die Kreisverwaltung in Person des Dezernenten für Arbeit, Gesundheit und Soziales, Herrn Bodo Bode und insbesondere der Kreisbehindertenbeauftragten, Frau Rita Rockel, die sich als Leiterin der Geschäftsstelle des KBR von Anfang an als die zentrale und unverzichtbare Unterstützung und als Ankerpunkt für den KBR erwiesen hat.


Ernst-Dieter Hoffhenke (Sprecher AG-KBR)
online seit 12.05.2016

Film zur Inklusion

4 M. U .T.  (Graf Anton Günther Schule Oldenburg)


 
online seit 25.02.2016

Weg mit den Barrieren - Aktion des VdK-Deutschland

www.weg-mit-den-barrieren.de

online seit 11.02.2016

Weiterbildung zum Thema: Persönliche Zukunftsplanung

Termine 2016

>> Flyer
online seit 15.01.2016
online seit 07.05.2015

Kreativ mit Zeitung

Lesen & Schreiben verbindet: Projekt fördert Inklusion und Gemeinsamkeiten
Ob Schule, Tagesstätte oder Pflegeheim - Lesen und Schreiben verbindet generationsübergreifend. Jede teilnehmende Gruppe setzt sich ganz individuell mit der Zeitung auseinander.
www.nwzonline.de/lesen-und-schreiben
online seit 10.04.2015

Wenig Verdienst, kein Vermögen

Selbstbestimmt leben – das ist es, was sich wohl alle Menschen wünschen. Auch Menschen mit Behinderung. Aber sie arbeiten meist für Taschengeldbeträge und mehr als 2.600 Euro Erspartes dürfen sie erst gar nicht besitzen.
weiterlesen (Bayrischer Rundfunk - Sendung: Jetzt mal ehrlich)
online seit 19.03.2015

Fortbildungen - Zertifizierte Weiterbildung zum Wohnberater/zur Wohnberaterin für ältere und behinderte Menschen

Veranstalter: Niedersächsische Fachstelle für Wohnberatung
Infos unter www.fachstelle-wohnberatung.de/index.php
online seit 03.12.2014

NDR-Bericht: Kinderleben mit Behinderung



http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/45_min/video-podcast/Kinderleben-mit-Behinderung,minuten1420.html
online seit 19.11.2014

Für Inklusion. Gegen Ausgrenzung. - Kurzfilmwettbewerb für Schüler/innen aus Niedersachsen

 

www.ganz-schoen-anders.org
online seit 12.11.2014

ExpertIn für den Übergang Schule-Beruf

Weiterbildung für Fachkräfte von Förderschulen

Was kommt nach der Schule?
Inklusive Möglichkeiten für junge Menschen mit Förderbedarf.

Veranstalter:
spectrum arbeit GbR

Termine etc. unter:
www.spectrum-arbeit.de
online seit 22.07.2014

Barrierefreie Arbeitsplätze gesucht!



>> Flyer

BKB Bundeskompetenzzentrum
Barrierefreiheit e. V.
Marienstraße 30
10117 Berlin
online seit 20.06.2014
Ein Song zum Thema Inklusion mit Gebärden
online seit 18.12.2013