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Termine

Do. 23.05.2024, 16.30 - 19.30 Uhr
Bremen
Sa. 25.05.2024, 14.30 - 17.00 Uhr
Single-Café
Café Herz, Stedinger Straße 26, 26135 Oldenburg
Di. 28.05.2024 - 29.05.2024
inklusion 2024
Jugend- und Erlebnismesse
im Kulturzentrum Pavillon Hannover

Presse

Silbermedaille und Promi-Spiel
(NWZ / 15.05.2024)
kobinet-nachrichten
Di | 21.05.2024 05:05
Karina Sturm und Anne Gersdorff mit Buch Stoppt Ableismus
Karina Sturm und Anne Gersdorff mit Buch Stoppt Ableismus
Foto: Andi Weiland

Berlin / Hameln (kobinet) "Stoppt Ableismus! Diskriminierung erkennen und abbauen", so lautet der Titel eines in diesem Jahr erscheinenen Buchs von Anne Gersdorff und Karina Sturm, auf das die kobinet-nachrichten bereits hingewiesen haben. "Die Diskriminierung von Menschen mit Behinderungen ist der Grund, warum auch heute noch nicht alle Menschen gleichberechtigt am Leben teilhaben können. Noch immer verhindern Berührungsängste einen Dialog über Ableismus. So bleiben nahezu 15 Prozent der globalen Bevölkerung von der Gesellschaft ausgeschlossen. Ohne erhobenen Zeigefinger, mit einfachen Erklärungen und anhand anschaulicher Beispiele legt dieses praxisorientierte Handbuch Barrieren und Ausschlussmechanismen der Dominanzgesellschaft offen", heißt es u.a. in der Ankündigung des Buches. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul führte nun mit Anne Gersdorff und Karina Sturm, die über zwei Jahre an der Entwicklung des Buches gearbeitet haben, folgendes Interview zur Entstehung und Bedeutung des Buches.

Quelle

 
Di | 21.05.2024 05:02
Bild vom Grundgesetz
Grundgesetz
Foto: omp

Hannover (kobinet) Die Sportlerin Tina Deeken hat sich in einem Video der niedersächsischen Landesregierung zum Benachteiligungsverbot in Artikel 3 des Grundgesetzes mittels eines Kurzstatements geäußert. Während am 23. Mai 2024 das 75jähriges Bestehen des Grundgesetzes gefeiert wird, wurde der Satz "Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden" erst am 15. November 1994 ins Grundgesetz mit aufgenommen. Umso wichtiger ist es, gerade auch auf diesen Satz hinzuweisen, wie beispielsweise im Video mit Tina Deeken.

Quelle

 
Di | 21.05.2024 05:00
Ferda Ataman
Ferda Ataman
Foto: Sarah Eick

Berlin (kobinet) "Die Antidiskriminierungsbeauftragte Ataman sieht dringenden Handlungsbedarf beim Schutz von Minderheiten. Sie fordert eine Ausweitung des Artikels 3 des Grundgesetzes - dieser sei bislang 'löchrig'." Darüber hat die tagesschau am Pfingstsonntag berichtet. Die Bundesbeauftragte für Antidiskriminierung Ferda Ataman hat mit der von ihr geäußerten Kritik auch die Forderungen vieler Verbände nach einer dringend notwendigen Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) mit befördert. Denn 75 Jahre nach Inkrafttreten des Grundgesetzes gelte es nun, den Schutz benachteiligter Gruppen besonders im Hinblick auf die zunehmenden antidemokratischen Tendenzen und der damit verbundenen Diskriminierungen zu stärken.

Quelle

Hier finden Sie aktuelle Nachrichten in leichter Sprache:

Archiv

Online seit: 02.09.2019


Vom 27. bis 29. 08. 2019 tagte auf Einladung der Landesbeauftragten von Menschen mit Behinderungen, Petra Wontorra, der Niedersächsische Inklusionsrat von Menschen mit Behinderungen (NIR) in Papenburg. Der NIR ist der Zusammenschluss der kommunalen Behindertenbeiräte und -beauftragten. Die Klausurtagung befasste sich schwerpunktmä-ßig mit dem "Übergang Schule – Beruf und Arbeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt". Bereits bei den Grußworten des Papenburger Bürgermeisters Jan Peter Bechtluft, und der SPD-Fraktionsvorsitzenden des Niedersächsischen Landtages, Johanne Modder, wurde deutlich „es darf niemand verloren gehen".

Über die erfolgreiche Ausbildung von Menschen mit Behinderungen bei Daimler Benz berichtete Alfons Adam aus Sicht der Schwerbehindertenvertretung. Nach erfolgreicher Ausbildung wurden seit 2006 bereits 317 Auszubildende mit Behinderungen bei Daimler Benz übernommen. Die Sprecherin des NIR, Monika Nölting, betonte „Diese Form der Ausbildung vermisse ich bei vielen mittelständischen Unternehmen."

Einen Überblick über Leistungen des Niedersächsischen Landesamtes für Soziales, Ju-gend und Familie vermittelte Konrad Ingelmann aus dem Integrationsamt. „Wie inklusiv der Übergang von Schule in den Beruf gehen kann" erläuterten Kerstin Braunholz und Michael Tanzer von der Bundesagentur für Arbeit, Regionaldirektion Niedersachsen-Bre-men, Fachbereich Berufseinstieg und Teilhabe. Mit diesen Impulsen wurde in Arbeits-gruppen weiter gearbeitet. Die Vernetzung der 60 Teilnehmenden wurde noch weiter ver-stärkt. Die Behindertenbeauftragten und Vorsitzenden der Behindertenbeiräte aus Nie-dersachsen haben aus den Ergebnissen heraus in Papenburg Forderungen formuliert, um die Berufsbildung inklusiver zu gestalten und künftig den Jugendlichen den Weg zum allgemeinen Arbeitsmarkt zu öffnen.

„Dafür müssen Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen weiter sensibilisiert und unterstützt werden" fasst die Landesbeauftragte rückblickend auf die drei produktiven Sitzungstage zusammen. „Mit der Papenburger Erklärung haben wir gemeinsam einen wichtigen For-derungskatalog entwickelt. „Das „Matching" läuft noch nicht optimal - geeignete Bewer-berinnen und Bewerber müssen noch besser mit den passenden Unternehmen zueinan-der kommen. Die Potentiale der Ausbildung von Jugendlichen mit Behinderungen müs-sen auch auf Berufseinstiegsmessen herausgestellt werden. Fördermöglichkeiten gibt es etliche. Nun gilt es, die Potentiale zu entdecken und zu fördern". Wontorra betont „Dafür ist auch die bestmögliche Vernetzung zwischen Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern, der Bundesagentur für Arbeit und den Ergänzenden Unabhängigen Teilhabe-Beratungsstel-len (EUTB) notwendig".

Petra Wontorra
Nds. Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderung


 
 

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Di | 21.05.2024 05:05
Karina Sturm und Anne Gersdorff mit Buch Stoppt Ableismus
Karina Sturm und Anne Gersdorff mit Buch Stoppt Ableismus
Foto: Andi Weiland

Berlin / Hameln (kobinet) "Stoppt Ableismus! Diskriminierung erkennen und abbauen", so lautet der Titel eines in diesem Jahr erscheinenen Buchs von Anne Gersdorff und Karina Sturm, auf das die kobinet-nachrichten bereits hingewiesen haben. "Die Diskriminierung von Menschen mit Behinderungen ist der Grund, warum auch heute noch nicht alle Menschen gleichberechtigt am Leben teilhaben können. Noch immer verhindern Berührungsängste einen Dialog über Ableismus. So bleiben nahezu 15 Prozent der globalen Bevölkerung von der Gesellschaft ausgeschlossen. Ohne erhobenen Zeigefinger, mit einfachen Erklärungen und anhand anschaulicher Beispiele legt dieses praxisorientierte Handbuch Barrieren und Ausschlussmechanismen der Dominanzgesellschaft offen", heißt es u.a. in der Ankündigung des Buches. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul führte nun mit Anne Gersdorff und Karina Sturm, die über zwei Jahre an der Entwicklung des Buches gearbeitet haben, folgendes Interview zur Entstehung und Bedeutung des Buches.

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Di | 21.05.2024 05:02
Bild vom Grundgesetz
Grundgesetz
Foto: omp

Hannover (kobinet) Die Sportlerin Tina Deeken hat sich in einem Video der niedersächsischen Landesregierung zum Benachteiligungsverbot in Artikel 3 des Grundgesetzes mittels eines Kurzstatements geäußert. Während am 23. Mai 2024 das 75jähriges Bestehen des Grundgesetzes gefeiert wird, wurde der Satz "Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden" erst am 15. November 1994 ins Grundgesetz mit aufgenommen. Umso wichtiger ist es, gerade auch auf diesen Satz hinzuweisen, wie beispielsweise im Video mit Tina Deeken.

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Di | 21.05.2024 05:00
Ferda Ataman
Ferda Ataman
Foto: Sarah Eick

Berlin (kobinet) "Die Antidiskriminierungsbeauftragte Ataman sieht dringenden Handlungsbedarf beim Schutz von Minderheiten. Sie fordert eine Ausweitung des Artikels 3 des Grundgesetzes - dieser sei bislang 'löchrig'." Darüber hat die tagesschau am Pfingstsonntag berichtet. Die Bundesbeauftragte für Antidiskriminierung Ferda Ataman hat mit der von ihr geäußerten Kritik auch die Forderungen vieler Verbände nach einer dringend notwendigen Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) mit befördert. Denn 75 Jahre nach Inkrafttreten des Grundgesetzes gelte es nun, den Schutz benachteiligter Gruppen besonders im Hinblick auf die zunehmenden antidemokratischen Tendenzen und der damit verbundenen Diskriminierungen zu stärken.

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